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Erbschaftssteuer

Erbschaftssteuer

01.02.2026

Grundlagen, Regelungen und Auswirkungen auf die Vermögensnachfolge

In der Schweiz – wie in vielen anderen Ländern auch – spielt die Erbschaftssteuer eine bedeutende Rolle: Stirbt eine Person, gehen ihre Vermögenswerte an die Erben über, was steuerliche Konsequenzen nach sich ziehen kann. Da die Erbschaftsbesteuerung kantonal geregelt ist, variieren die Regelungen je nach Kanton erheblich.

In diesem Beitrag beleuchten wir die Erbschaftssteuer in der Schweiz ausführlich – von den Grundlagen über die gesetzlichen Regelungen bis hin zu ihren Auswirkungen auf die Vermögensnachfolge.

Grundlagen der Erbschaftssteuer

Die Erbschaftssteuer belastet das Vermögen, das eine Person nach dem Tod eines nahen Angehörigen oder Vertrauten erhält. In der Schweiz wird sie nicht auf Bundesebene erhoben, sondern von den Kantonen eigenständig geregelt.

Die Steuersätze und Freibeträge unterscheiden sich je nach Kanton. Zudem erheben manche Kantone eine Schenkungssteuer bei Vermögensübertragungen zu Lebzeiten.

Regelungen der Erbschaftssteuer in den 26 Kantonen

Da die Erbschaftssteuer in der Schweiz kantonal geregelt ist, variieren die Steuermodelle von Kanton zu Kanton – einige setzen eine progressive Erbschaftssteuer an, bei der der Steuersatz mit dem Umfang des geerbten Vermögens steigt.

In einigen Kantonen gilt eine Pauschalsteuer, bei der ein festgelegter Prozentsatz auf das gesamte Erbe erhoben wird – Steuersätze und Freibeträge unterscheiden sich dabei je nach Kanton deutlich.

Auswirkung auf die Vermögens-Nachfolge

Die Erbschaftssteuer kann die Vermögensnachfolge erheblich beeinflussen – vor allem bei umfangreichen Vermögen, wo die Steuerlast die Liquidität der Erben belasten und sogar zum Verkauf von Vermögenswerten zwingen kann. Dadurch droht eine Aufteilung des Familienvermögens und eine Beeinträchtigung der langfristigen finanziellen Planung.

Steueroptimierung- und Planung

Um die finanziellen Belastungen für Erben durch die Erbschaftssteuer zu verringern, ist eine durchdachte Steuerplanung unerlässlich. Legale Möglichkeiten wie Lebzeitschenkungen, gezielte Nutzung von Freibeträgen und kantonsspezifischen Steuersätzen sowie der Einsatz steueroptimierender Instrumente – etwa Familienstiftungen oder Holdinggesellschaften – können hier wirksam helfen.

Reformen und Diskussionen

In der Schweiz wird die Erbschaftssteuer regelmäßig reformiert und kontrovers diskutiert: Während einige eine bundesweit einheitliche Regelung durch Angleichung von Steuersätzen und Freibeträgen fordern, plädieren andere für ihre vollständige Abschaffung, um die Vermögensübertragung und den Fortbestand von Familienbetrieben zu erleichtern.

Fazit

Die Erbschaftssteuer in der Schweiz ist ein vielschichtiges Thema, das von kantonalen Unterschieden geprägt wird und erhebliche Auswirkungen auf die Vermögensübergabe sowie die Liquidität der Erben haben kann. Um finanzielle Belastungen für die Erben zu verringern, ist eine gezielte Steuerplanung unerlässlich. Die Debatte um eine Reform des Erbschaftsteuersystems – mit dem Ziel einer gerechteren Gestaltung – wird auch zukünftig anhalten. Es empfiehlt sich daher, sich frühzeitig mit den steuerlichen Rahmenbedingungen der Vermögensnachfolge zu befassen und bei Bedarf professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen, um die optimale Lösung für Ihre persönliche Situation zu ermitteln.

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